
Autarkiegrad und Eigenverbrauchsquote: Der Unterschied einfach erklärt
Wer sich mit Photovoltaik beschäftigt, stößt schnell auf zwei Begriffe: Autarkiegrad und Eigenverbrauchsquote. Sie klingen ähnlich, beschreiben aber unterschiedliche Dinge.
Eigenverbrauchsquote
Die Eigenverbrauchsquote gibt an, wie viel Prozent des erzeugten Solarstroms Sie selbst nutzen. Der Rest wird eingespeist. Beispiel: Ihre Anlage erzeugt 8.000 kWh, Sie nutzen 3.200 kWh selbst – die Eigenverbrauchsquote beträgt 40 Prozent.
Autarkiegrad
Der Autarkiegrad gibt an, wie viel Prozent Ihres Strombedarfs Sie mit eigenem Solarstrom decken. Beispiel: Sie verbrauchen 4.000 kWh im Jahr, davon kommen 3.200 kWh vom Dach – der Autarkiegrad beträgt 80 Prozent.
Warum beide wichtig sind
Eine sehr große Anlage erreicht einen hohen Autarkiegrad, aber eine niedrigere Eigenverbrauchsquote, weil viel Strom übrig bleibt. Eine kleine Anlage hat eine hohe Eigenverbrauchsquote, deckt aber nur einen kleinen Teil des Bedarfs. Die beste Lösung ist ein ausgewogenes Verhältnis.
So steigern Sie beide Werte
- Stromspeicher für Abend und Nacht
- Verbraucher in die Sonnenstunden verschieben
- E-Auto mit PV-Überschuss laden
- Wärmepumpe intelligent steuern
Fazit
Beide Kennzahlen zusammen zeigen, wie gut Ihre Anlage zu Ihrem Verbrauch passt. Berechnen Sie Ihre Werte mit unserem Unabhängigkeitsrechner.
