
FI-Schalter: Warum der Fehlerstromschutz Leben rettet
Der Fehlerstromschutzschalter, kurz FI- oder RCD-Schalter, gehört zu den wichtigsten Sicherheitseinrichtungen im Haus. Er schützt Menschen vor gefährlichen Stromschlägen.
Wie funktioniert ein FI-Schalter?
Der FI-Schalter vergleicht den Strom, der in einen Stromkreis hineinfließt, mit dem, der zurückkommt. Fließt ein Teil über einen falschen Weg ab – etwa über einen Menschen –, schaltet er in Sekundenbruchteilen ab.
Wo ist er vorgeschrieben?
In neuen Installationen sind Fehlerstromschutzschalter für Steckdosenstromkreise und viele weitere Stromkreise vorgeschrieben. In älteren Häusern fehlen sie oft oder schützen nur einzelne Bereiche wie das Bad.
FI-Schalter und Wallbox
Eine Wallbox braucht einen eigenen Fehlerstromschutz, der auch Gleichfehlerströme erkennt. Dafür gibt es spezielle FI-Typen oder Wallboxen mit integrierter Erkennung. Das wird bei der Installation fachgerecht berücksichtigt.
Regelmäßig testen
Jeder FI-Schalter hat eine Prüftaste. Drücken Sie diese etwa zweimal im Jahr: Der Schalter muss auslösen. Danach einfach wieder einschalten. Löst er nicht aus, sollte ein Elektriker nachsehen.
Nachrüsten im Altbau
Ein FI-Schalter lässt sich in vielen Fällen nachrüsten. Bei sehr alten Anlagen ist oft eine Modernisierung des Zählerschranks sinnvoll.
Fazit
Der FI-Schalter kostet wenig und kann Leben retten. Wir prüfen Ihre Anlage und rüsten fachgerecht nach – mehr bei Elektroinstallation & Zählerschrank.
