
Solarstrom im Mehrfamilienhaus: Mieterstrom und Gebäudeversorgung
Auch in Mehrfamilienhäusern lässt sich Solarstrom sinnvoll nutzen. Statt den Strom ins Netz einzuspeisen, können ihn die Bewohner direkt verbrauchen. Dafür gibt es verschiedene Modelle.
Allgemeinstrom
Der einfachste Einstieg: Die PV-Anlage versorgt den Allgemeinstrom des Hauses – Treppenhausbeleuchtung, Aufzug, Heizungspumpe oder Waschküche. Das senkt die Nebenkosten für alle.
Mieterstrom
Beim Mieterstrom verkauft der Vermieter den Solarstrom an die Mieter, die freiwillig teilnehmen. Reicht der Solarstrom nicht, wird Reststrom aus dem Netz geliefert. Für Mieterstrom gibt es gesetzliche Vorgaben, zum Beispiel eine Preisobergrenze im Vergleich zum örtlichen Grundversorgungstarif.
Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung
Ein vereinfachtes Modell: Die Bewohner erhalten Solarstrom anteilig, den restlichen Strom beziehen sie weiter von ihrem eigenen Versorger. Das reduziert den Aufwand für den Betreiber deutlich.
Technische Voraussetzungen
Für alle Modelle braucht es ein passendes Messkonzept, also die richtige Anordnung der Zähler. Das ist Aufgabe des Elektrofachbetriebs in Abstimmung mit dem Netzbetreiber und dem Messstellenbetreiber.
Fazit
Solarstrom im Mehrfamilienhaus ist machbar und kann für Vermieter und Mieter attraktiv sein. Eine erste Einschätzung liefert unser Mieterstrom-Check. Für die Planung des Messkonzepts sind wir Ihr Ansprechpartner.
