
Photovoltaik auf dem Flachdach: Aufständerung, Ertrag und Statik
Flachdächer auf Garagen, Anbauten oder Gewerbehallen eignen sich hervorragend für Photovoltaik. Da die Module hier nicht einfach auf die Dachneigung gelegt werden können, braucht es eine passende Unterkonstruktion.
Süd-Aufständerung
Bei der Süd-Aufständerung werden die Module mit etwa 10 bis 15 Grad nach Süden geneigt. Das bringt einen hohen Ertrag pro Modul. Damit sich die Reihen nicht gegenseitig verschatten, sind Abstände zwischen den Reihen nötig – es passen also weniger Module auf die Fläche.
Ost-West-Aufständerung
Bei Ost-West-Systemen stehen die Module in flachen Dachformen paarweise gegeneinander. So passen deutlich mehr Module auf die gleiche Fläche, die Erzeugung verteilt sich gleichmäßiger über den Tag und die Windlast ist geringer. Für einen hohen Eigenverbrauch ist das oft die bessere Wahl.
Ballast oder Befestigung?
Viele Flachdachsysteme werden mit Ballast, zum Beispiel Betonsteinen, beschwert, sodass die Dachhaut nicht durchbohrt werden muss. Dafür muss das Dach das zusätzliche Gewicht tragen können. Alternativ gibt es Systeme mit Befestigung an der Tragkonstruktion.
Statik und Dachabdichtung
Vor der Montage sollte geklärt werden, ob die Statik ausreicht und in welchem Zustand die Dachabdichtung ist. Steht in den nächsten Jahren eine Sanierung an, lohnt es sich, diese vor der PV-Montage zu erledigen.
Fazit
Flachdächer bieten viel Potenzial für Solarstrom. Mit der richtigen Aufständerung und einer sorgfältigen Planung wird daraus ein echter Ertragsbringer. Vergleichen Sie im PV-Konfigurator die Varianten oder lassen Sie sich von uns beraten.
