
Photovoltaik im Winter: Wie viel Strom gibt es bei Kälte und Schnee?
Im Winter sind die Tage kurz und die Sonne steht tief. Trotzdem steht eine PV-Anlage in der kalten Jahreszeit nicht still.
Wie viel Strom im Winter?
Die Monate November bis Februar liefern zusammen nur einen kleinen Teil des Jahresertrags – grob zehn bis fünfzehn Prozent. Der Großteil wird von Frühjahr bis Herbst erzeugt. Für die Planung zählt deshalb immer der Jahresertrag.
Kälte ist gut für Module
Solarmodule arbeiten bei niedrigen Temperaturen sogar effizienter als bei Hitze. Klare, kalte Wintertage mit Sonne bringen deshalb oft überraschend gute Erträge.
Schnee auf den Modulen
Auf geneigten Dächern rutscht Schnee meist von selbst ab, besonders sobald die Sonne die dunklen Module erwärmt. Bitte steigen Sie nicht selbst aufs Dach – die Unfallgefahr ist hoch. Auch Schneeschieber oder harte Besen können Module beschädigen.
Tipps für mehr Winterstrom
- Steile Dachflächen nach Süden nutzen
- Verschattung durch tiefstehende Sonne bei der Planung berücksichtigen
- Großzügige Anlagengröße, besonders mit Wärmepumpe
Fazit
Auch im Winter liefert eine PV-Anlage Strom – nur weniger als im Sommer. Über das Jahr gerechnet lohnt sie sich trotzdem. Unser PV-Rechner zeigt Ihre Erträge Monat für Monat.
