
PV-Überschuss für Warmwasser nutzen: Heizstab oder Wärmepumpe?
Im Sommer erzeugt eine PV-Anlage oft mehr Strom, als im Haus gebraucht wird. Eine naheliegende Idee: den Überschuss für warmes Wasser nutzen. Dafür gibt es verschiedene Wege.
Heizstab im Warmwasserspeicher
Ein elektrischer Heizstab wird in den vorhandenen Speicher eingebaut und mit PV-Überschuss betrieben. Eine Regelung sorgt dafür, dass nur überschüssiger Solarstrom genutzt wird. Das ist einfach und günstig, aber nicht besonders effizient: Aus einer Kilowattstunde Strom wird etwa eine Kilowattstunde Wärme.
Warmwasser-Wärmepumpe
Eine Brauchwasser-Wärmepumpe erzeugt aus einer Kilowattstunde Strom etwa drei Kilowattstunden Wärme. Sie ist in der Anschaffung teurer, nutzt den Solarstrom aber deutlich besser. Mit Smart-Grid-Schnittstelle läuft sie bevorzugt bei Sonnenschein.
Heizungswärmepumpe
Wer bereits eine Wärmepumpe hat, kann sie über ein Energiemanagement gezielt bei PV-Überschuss laufen lassen und den Warmwasserspeicher etwas höher aufheizen. Das ist meist die effizienteste Lösung.
Was lohnt sich?
Da die Einspeisevergütung für neue Anlagen niedrig ist, wird die Nutzung des Überschusses wirtschaftlich interessanter. Entscheidend sind Ihr Warmwasserbedarf, die vorhandene Heizung und die Größe der PV-Anlage.
Fazit
Überschussstrom für Warmwasser zu nutzen ist sinnvoll – am besten mit Wärmepumpe. Wir beraten Sie zur passenden Lösung und übernehmen die Elektroinstallation. Mehr zu Photovoltaik und Eigenverbrauch.
