
Ü20-Anlage: Was tun, wenn die Einspeisevergütung ausläuft?
Viele Photovoltaikanlagen der ersten Generation erreichen das Ende ihrer 20-jährigen Förderung. Die gute Nachricht: Die Module produzieren meist noch zuverlässig Strom. Doch wie geht es weiter?
Option 1: Weiter einspeisen
Ausgeförderte Anlagen dürfen weiter einspeisen. Der Strom wird dann nur noch zum Marktwert vergütet, der deutlich unter der alten Vergütung liegt.
Option 2: Auf Eigenverbrauch umstellen
Die meist bessere Lösung: Den Solarstrom selbst nutzen. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart den vollen Netzstrompreis. Dafür muss die Anlage auf Überschusseinspeisung umgebaut werden – meist mit Änderungen am Zählerschrank.
Option 3: Speicher nachrüsten
Mit einem Stromspeicher lässt sich der Eigenverbrauch weiter erhöhen. Bei älteren Anlagen kommt oft ein AC-gekoppelter Speicher mit eigenem Wechselrichter zum Einsatz.
Option 4: Modernisieren oder erweitern
Der alte Wechselrichter ist oft am Ende seiner Lebensdauer. Ein Tausch ist eine gute Gelegenheit, die Anlage zu modernisieren, zu erweitern oder ganz durch leistungsstärkere Module zu ersetzen.
Sicherheit prüfen
Nach 20 Jahren sollte die Anlage gründlich geprüft werden: Leitungen, Steckverbinder, Befestigung und Schutzeinrichtungen.
Fazit
Eine Ü20-Anlage ist kein Altmetall, sondern eine Chance. Wir prüfen Ihre Anlage und zeigen, welche Option sich lohnt. Mehr zu Stromspeicher nachrüsten und Prüfung.
