
Wärmepumpe anschließen: Was der Elektriker vorbereiten muss
Wer auf eine Wärmepumpe umsteigt, denkt zuerst an Heizung und Installateur. Doch eine Wärmepumpe ist auch ein großer elektrischer Verbraucher – und die Elektrik muss passen.
Anmeldung beim Netzbetreiber
Wärmepumpen müssen beim Netzbetreiber angemeldet werden. Als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach §14a EnWG darf der Netzbetreiber die Leistung bei Engpässen vorübergehend begrenzen – im Gegenzug sinken die Netzentgelte. Die Anmeldung übernimmt der Elektrofachbetrieb.
Eigener Zähler oder gemeinsamer Zähler?
Die Wärmepumpe kann über den Haushaltszähler laufen oder einen eigenen Zähler bekommen. Ein separater Zähler ermöglicht spezielle Wärmepumpentarife oder eine stärkere Reduzierung der Netzentgelte. Was sich lohnt, hängt vom Verbrauch und vom Netzbetreiber ab.
Zählerschrank und Absicherung
Die Wärmepumpe braucht eigene, passend abgesicherte Stromkreise. In älteren Häusern reicht der Platz im Zählerschrank oft nicht für zusätzliche Zähler, Steuerbox und Absicherungen. Dann ist eine Erweiterung oder Erneuerung nötig.
Steuerleitung und Smart Grid
Für die Steuerung durch Netzbetreiber oder Energiemanagement werden Steuerleitungen zur Wärmepumpe verlegt. Über die SG-Ready-Schnittstelle kann die Wärmepumpe bevorzugt mit Solarstrom laufen.
Fazit
Die Elektrik ist ein wichtiger Teil jedes Wärmepumpenprojekts. Planen Sie sie rechtzeitig mit ein. Wir bereiten Zählerschrank und Anschluss vor – mehr bei Elektroinstallation & Zählerschrank.
